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Berliner Präventions-Sonderpreis für unsere Schule!

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Das interreligiöse Stolpersteinprojekt des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums in Kooperation mit der Lynar-Grundschule wurde von der Landeskommission Berlin gegen Gewalt als eins von fünf Projekten für den diesjährigen Berliner Präventionspreis ausgewählt!
 
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Bei der feierlichen Preisverleihung im Rathaus Reinickendorf präsentierten die Schülerinnen und Schüler das Projekt.
 
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Die Unfallkasse Berlin hat diesen Sonderpreis gespendet und einen Scheck über 1000€ überreicht! Das ist ein tolles Startgeld für unsere nächsten Projekte!
 
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Wir bedanken uns für diese Anerkennung bei allen Beteiligten!
 

Kein Mensch soll vergessen sein

Am 24. Juni 2015 wurden fünf Stolpersteine an der Schönwalder Straße, Ecke Stadtheidestraße, in 13585 Berlin verlegt. Die Stolpersteinverlegung wurde von einer Gedenkfeier umrahmt.
 
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Spandauer Schülerinnen und Schüler erinnerten an die jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger Georg und Rosa Lewinsohn, Elfriede, Wille und Mathel Dubinsky.
 
Alle Fünf wurden im August 1942 bzw. im Januar 1943 mit Osttransporten nach Riga und Auschwitz deportiert und ermordet.
Im Rahmen eines interreligiösen Projekts christlicher und muslimischer Kinder des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums und der Lynar-Grundschule haben wir zur Thematik des Nationalsozialismus in Deutschland gearbeitet und sind dankbar, auf diese Weise ein Zeichen gegen das Vergessen und für ein respektvolles Miteinander setzen zu dürfen.
 

Die Schülerinnen und Schüler mit ihren Religionslehrkräften  Claudia Vonderau, Burhan Kesici, Barbara Latt, Claudia Schwope

Die Schülerinnen und Schüler mit ihren Religionslehrkräften Claudia Vonderau, Burhan Kesici, Barbara Latt, Claudia Schwope


 
Ansprechpartnerin: Frau Vonderau
 

"Gewählte Welten": LK Kunst im Geschwister-Scholl-Haus

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Vom 03.03.2015 bis zum 10.03.2015 wurden Arbeiten von 14 Schülerinnen und Schülern des Kunstleistungskurses von Frau Kieburg im Geschwister-Scholl-Haus in Staaken präsentiert.
 
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Die Werke mit sehr unterschiedlichen Ansätzen stammten vor allem aus dem 3. und 4. Semester. Natürlich konnte nicht jede Arbeit, die in diesem Zeitraum entstanden ist, gezeigt werden. So mussten die Schülerinnen und Schüler wählen.
 
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Zunächst ein eigenes Werk, das ihnen aus gewählten Gesichtspunkten besonders geeignet schien, ausgestellt zu werden.
 
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Des Weiteren wählte jede Schülerin bzw. jeder Schüler eine gelungene Arbeit eines Mitschülers aus, die ebenfalls gezeigt wurde.
 
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Zu sehen waren Porträts, Gemälde von Händen und Galaxien, aber auch gegenstandslose Arbeiten, die durch ihre Farb- und Formensprache überzeugten.
 
Weitere Fotos bieten wir Ihnen als .ZIP Archiv zum Download (ca. 12,5 MB).
 
Ansprechpartnerin: Frau Kieburg, Fotos: -sel

Soirée française 2015

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Ein Fest der französischen Sprache und Kulturen und mit allen Schülerinnen und Schülern, die bei uns Französisch lernen, ihren Eltern und Fans!

Die lustigsten Beiträge?
Die Pleite im Restaurant
Der Auszug aus dem wahren Französischunterricht
Die Gedichte vor dem Vorhang
Die Sketche von „Franz en France“

Die Höhepunkte?
Der Cancan
Die Modenschau
Die Legende des Kolibri (ZAZ)

Die beste Musik?
Natürlich von Louanne und Stromae …
 
Die besten Fotos?
Die Fotoserien zu Déjeuner du matin
Die Doku zu unserer Umwelt

Die Gewinner?
Die besten Köche des Abends
Die besten Frankreichkenner
Unsere Absolventinnen und Absolventen der DELF-Diplome
 
Die Helden?
Unsere Moderatoren Verona und Oliver!!!
Unsere Technikerinnen und Techniker, die alles verstärkt und in Bleu-Blanc-Rouge getaucht haben!
Die Läufer, die alle Mitwirkenden rechtzeitig hinter die Bühne gebracht haben!
Die Köchinnen und Köche, die beim Stromausfall die Nerven behalten haben!
Alle, die Leckeres zubereitet und verkauft haben!
UN GRAND MERCI A TOUT LE MONDE!!!

Die Moderatoren: Verona & Oliver.

Die Legende des Kolibri.

Der Cancan.

Franz en France.

Franz en France.

Franz en France.

Déjeuner du matin.

Die Gedichte vor dem Vorhang.

Ausverkauft!

Unsere Absolventinnen & Absolventen der DELF-Diplome.

Blumen & Lob.

Text: Frau Groß, Fotos: Herr Hofmeister
AnsprechpartnerInnen: Frau Koopman sowie alle FranzösischlehrerInnen

Schüler Keykavous Kamangar berichtet über Literaturfestival

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Zwei Besuche beim Internationalen Literaturfestival Berlin 2014

 

Ein Bericht von Keykavous Kamangar

Um ehrlich zu sein, war ich zunächst von der Idee nicht sonderlich begeistert, die Vorstellung des Buches More Than This von Patrick Ness (welches wir im Rahmen des Englisch-Unterrichtes gelesen haben) zu besuchen, da ich mir so eine Veranstaltung ziemlich langweilig vorgestellt hatte.

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Zu meiner Überraschung hatte ich mich getäuscht!

Patrick Ness als solcher ist ein unglaublich sympathischer und lustiger Mensch, mit einer sehr tiefgründigen Message. Mit seiner Rede eröffnete am 10.09.2014 das Internationale Literaturfestival 2014 im Haus der Berliner Festspiele in Wilmersdorf.

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Er las aus dem Anfang des ersten Kapitels seines Buches und begann ein Gespräch über die Figuren und die Parallelen zu seinem Leben. Ness selbst ist, wie der Protagonist des Buches, homosexuell und macht auch kein großes Geheimnis daraus. Er sprach mit uns darüber, wie schwer Menschen es generell haben können, aber insbesondere als Jugendliche, die sich anders fühlen als die anderen. Er erzählte uns einige lustige Anekdoten aus seinem Leben. Aber er redete auch von Ängsten und Trauer. Wie wir alle wissen, gehört Trauer zum Leben dazu und Ness stellte dar, dass jeder Teenager oder Mensch als solches in Momenten der Trauer eine Stimme hat, die gehört werden muss.

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Im Anschluss an seine Rede, die äußerst berührend war, die Lesung und das folgende moderierte Gespräch konnten wir auch noch unsere Bücher signieren lassen und einige Fotos machen.

Ishmael Beah, dessen Lesung wir eine Woche später am Wandertag, am 16.09., besuchten, ist ein ehemaliger Kindersoldat, der im Bürgerkrieg in Sierra Leone auf tragische Weise seine Familie verlor, sich einem Söldnertrupp anschloss und sich selber in einer nicht enden wollenden Spirale von Gewalt wiederfand. In seinem Buch A Long Way Gone schildert er auf knapp 250 Seiten seine prägenden, emotional aufrüttelnden Erlebnisse.

Auch er las einige Stellen aus seinem Buch vor, zum Teil sehr detaillierte Beschreibung von den furchtbaren Erfahrungen, die er machen musste, und ausnahmslos jeder im Saal war wie paralysiert und hörte, was Beah zu sagen hatte. Nach den Auszügen begann ein Gespräch mit ihm, in welchem er seine Dankbarkeit zu seiner Adoptivmutter betonte, einer Geschichtenerzählerin, die er in den USA kennenlernte.

Zu meinem Erstaunen wurde vor allem deutlich, dass Beah ein positives Menschenbild hat und dass er – obwohl er gesehen hat, wozu Menschen unter gewissen Bedingungen fähig sind – glaubt, dass Menschen im Kern gut sind. Es folgten noch einige Fragen, worauf wir dann noch ein persönliches Gespräch anfangen konnten und unsere Bücher signieren lassen durften.

Wie bereits gesagt, war ich von der Idee, das Literaturfestival zu besuchen, anfangs nicht unbedingt begeistert, um es milde auszudrücken, aber ich kann, glaube ich, für alle Zuschauer sagen, dass es nicht nur interessanter als gedacht war, sondern auch Tiefgang hatte und zum Nachdenken anregte.

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Vor allem das Gespräch mit Ishmael Beah ließ mich nicht kalt und, wie viele andere, ließ mich das Erfahrene etwas dankbarer für meine Lebenssituation sein, indem es mir verdeutlichte, dass meine vermeintlichen „Probleme“ Luxusprobleme sind. Insgesamt kann ich jedem nur nahe legen, das Literaturfestival zu besuchen, da ich dort definitiv positive Erfahrungen sammeln konnte, und auch gegebenenfalls außerschulisch dieses Event besuchen würde.

Text: Keykavous Kamangar, 3. Semester, LK-Englisch von Frau Perick

Fotos: Frau Perick