22 Schüler und 2 Lehrer auf Austauschfahrt nach Paris (21.09.-28.09.2018). Bericht folgt!
Herr Schröder (Schülerinnenvater) hatte sich bereit erklärt, die ca. 450 Ziegelsteine, die wir als Geschenk erhalten haben, aus Hakenfelde zu uns in den Schulgarten zu transportieren. Er brachte sogar einen netten Kollegen mit; ein weiterer Papa der Klasse 10c kam dazu – großartig! Dann fingen die Helferlein aus der 10c (fünf starke Jungs) an, die Steine in die beiden Autos zu laden. Das ging reibungslos und schnell.
Angekommen auf dem Gelände der Stein fand sich die Klasse 7e, die begeistert das Ausladen und den manuellen Transport in den Schulgarten vornahm. Nun liegen sie da – die ansehnlichen alten Backsteine – und warten auf das Frühjahr und darauf, dass sie für schöne Gestaltungsideen verbaut werden.





Beitrag & Fotos: A. Koch
08. Oktober 2018
Liebe Eltern,
der Fachbereich Ethik möchte hiermit dazu aufrufen, ausgediente, nicht mehr benötigte Brillen, auch Brillengestelle jeder Art zu spenden.
Wir werden die gesammelten Brillen der Aktion „Brillen weltweit“ (https://brillenweltweit.de/) zuführen, eine Aktion, die vom Deutschen Katholischen Blindenwerk unterstützt wird.
Was passiert mit Ihren Brillen?
Die Brillen werden zunächst von einem professionellen Team gesichtet und bearbeitet. Dann werden sie an Non-Profit-Organisationen versendet. So können Sehbehinderte, die sich keine Brille leisten können, in aller Welt davon profitieren; die Sendungen gehen in alle Kontinente.
Wie können Sie helfen?
Bitte geben Sie Ihre Brillen Ihrem Kind mit; entweder können die Brillen im Lehrerzimmer abgegeben werden, oder aber Ihr Kind übergibt es dem Ethiklehrer.
Die Sammelaktion läuft bis zu den Herbstferien (Fr., den 19.10.2018).
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Ansprechpartner: die Kolleginnen & Kollegen des Fachbereichs Ethik
08. Oktober 2018
Am 14. September besuchten die Schülerinnen und Schüler der Leistungskurse Englisch des ersten Semesters das Internationale Literaturfestival Berlin. Im Rahmen der Veranstaltung stellte Jason Reynolds, ein junger amerikanischer Autor, seinen neuesten Roman Long Way Down vor, welchen einige Schülerinnen und Schüler im Unterricht behandeln. Der Roman handelt von einem Jugendlichen, der in einer kriminellen Gegend aufwächst und einen schweren Verlust erleidet.
Zu Beginn der Lesung stellte der Autor seine Hintergrundgeschichte vor: Er stammt aus einem Problemviertel in Maryland, USA. Die Angst vor der Polizei war normal, die größten Begriffe seiner Kindheit waren Drogen, Aids und Rapmusik. Er wünscht sich, ein Buch wie seines damals besessen zu haben, da er so einige Fallen vermieden hätte. Nach einer kurzen Lesung aus dem in freien Versen geschriebenen Roman stellten viele der 250 jungen Gäste interessante Fragen. So sprach der Autor über sozialpolitische Themen, seine zukünftigen Bücher und gab Rap-Empfehlungen. Nach dem Event konnten die Schüler und Schülerinnen sich ihr Exemplar von Long Way Down signieren lassen.
Die Schülerinnen und Schüler fanden es spannend, sich die Welt aus einer anderen Perspektive anzuhören und konnten ihren Horizont erweitern.
Beitrag: K.J. Andreas Dakla
Fotos: Vincent Dujmič
06. Oktober 2018
Die Exkursion zum Liselab Berlin in der Lise-Meitner-Schule fand am Donnerstag, den 06.09.18 statt und sollte uns helfen verschiedene Aspekte aus unserem Unterricht besser nachvollziehen zu können. Zum Einstieg bekam jeder Schüler Kurs eine spezielle Brille, die unser Sehvermögen beeinflusste. Anschließend sollten wir uns mit einem Partner einen Ball zuwerfen und versuchen, trotz der manipulierten Sicht, diesen zu fangen. Nach dieser kurzen „Spaßrunde“ besprachen wir mit der Praktikumsleiterin die Funktion des menschlichen Gehirns und die Aufgaben der verschiedenen Gehirnabschnitte.
Danach hatte das Warten endlich ein Ende und es ging los mit dem Wesentlichen, auf das alle schon gewartet hatten: die Präparation eines Regenwurms und die Untersuchung seines Zentralnervensystems inklusive seines Gehirns. Nachdem die Praktikumsleiterin uns das Material und die Anleitung zur Verfügung gestellt hatte, konnten wir loslegen. Vorsichtig schnitten wir den Regenwurm auf und hatten Einblick in sein Inneres. Danach sollten wir seinen Darm entfernen, um das Bauchmark zu sehen. Als wir unsere Anleitung abgearbeitet hatten, um die perfekte Sicht auf das Ober- und das Unterschlundganglion (Gehirn des Regenwurmes) zu bekommen, konnte jeder seinen fertig sezierten Regenwurm unter dem Binokular bestaunen. So konnte man die Darstellungen aus den Arbeitsbögen und Biologiebüchern in „real life“ betrachten.
Nach dem Versuch richteten wir unseren Arbeitsplatz wieder ordentlich ein, um entspannt in die Pause gehen zu können. Nach 20 Minuten kamen wir zum zweiten und somit auch zum letzten Versuch. Wir sollten alle unser EKG (Elektrokardiogramm) ableiten. Dabei unterschieden wir zwischen dem Ruhe-EKG (ganz normal beim Sitzen ohne jegliche Aktivität) und dem Belastungs-EKG (nach einer sportlichen „Belastung“). Das EKG ist eine Aufzeichnung, die die Aktivitäten aller Herzmuskelfasern anzeigt. Nach diesem interessanten Selbstversuch war nach einer Abmoderation der Praktikumsleiterin die Exkursion vorbei und es ging auf den Heimweg.







Beitrag: Rahim El Hamouli, 1. Semester
Fotos: C. Kurda
04. Oktober 2018
Filmaufnahmen an der Steinschule: Geschichtsunterricht der besonderen Art
In der letzten Woche hatten die Schüler unseres Leistungskurses Geschichte die Gelegenheit zu einer Geschichtsstunde der besonderen Art.
Yaar, der bis zu seinem Abitur vor fünf Jahren selbst einmal unsere Schule besucht hat, war in den Unterricht gekommen, um von einem außergewöhnlichen Projekt zu berichten, dem er sich als Student des Studiengangs Mediendesign seit geraumer Zeit intensiv widmet. Er versucht mit dem Mittel eines Computerspiels, vor allem jüngeren Menschen einen Zugang zu den Themen Nationalsozialismus und Holocaust zu verschaffen.
Dabei war er jetzt an einen Punkt gekommen, an dem es ihm sinnvoll erschien, mit potentiellen Nutzern seines Spiels aus der Altersklasse unserer Schülerinnen und Schüler ins Gespräch zu kommen. Also fragte er bei seinem alten Leistungskurslehrer nach, ob dies in der Steinschule möglich wäre, die Schulleitung wurde befragt, und schon eine Woche später fand der Gedankenaustausch statt.
Yaars Besuch war noch in anderer Hinsicht interessant: Seit ein paar Monaten begleitet ihn ein Team von Dokumentarfilmern der Schramm-Matthes-Film, einer namhaften Produktionsfirma, die qualitativ anspruchsvolle Dokumentarfilme zu gesellschaftlich, kulturell und politisch brisanten Themen produziert. Das machte das Zusammentreffen mit Yaar natürlich zusätzlich aufregend für alle Beteiligten.
Die Dokumentation wird unter dem Arbeitstitel „Endlich Tacheles!“ produziert. Sie zeigt Yaar als jungen Juden, der sich auf Identitätssuche befindet und der seinen Weg zu finden versucht in Anbetracht der kulturellen und politischen Widersprüche in Geschichte und Gegenwart. So ging er im Gespräch mit unseren Schülern auf den Holocaust ein, dem auch Angehörige seiner Familie zum Opfer fielen. Er brachte seine Sorge zum Ausdruck angesichts eines wiederum wachsenden Antisemitismus in Deutschland. Seine persönliche Reaktion darauf besteht darin, dass er informieren will über die dunklen Kapitel der Geschichte, momentan durch die Entwicklung eines Computerspiels.
Im Fokus des Gesprächs zwischen aktuellen Teilnehmern des Geschichts-Lks unserer Schule und dem Ehemaligen standen neben Grundsatzfragen wie derjenigen, ob es ethisch vertretbar sei, das Thema Völkermord sozusagen „spielerisch“ zu behandeln, immer wieder Detailfragen der Spielgestaltung: Welche Charaktere sollen spielbar sein? Was ist das Ziel des Spiels? Wer gewinnt am Ende? Soll es so etwas wie unterschiedliche Levels geben? Wie realistisch sollen die Figuren und die sie umgebenden Welten animiert werden? Wer bei diesem Gesprächsverlauf älter als 25 war, war jetzt schnell außen vor!
Am Ende verabredete man ein Wiedersehen: Yaar versprach für das nächste Mal die Durchführung eines Workshops zur Einführung in die Animation selbst erdachter kleiner Stories!
Na dann, lieber Yaar, bis demnächst!





Der Fotograf und Stein-Absolvent Tobias Bohn hat sich am letzten Augusttag diesen Jahres den Wunsch erfüllt, seine ehemalige Penne mit allen Schülern und Lehrern in einem einzigen Bild formatfüllend auf die Speicherkarte zu bannen. Hardware und Software moderner Kameras lassen dies ja mittlerweile anscheinend problemlos zu. Dass dabei auch Kunst entstehen kann, ist hier sehr schön zu sehen: tobibohn.com.


Diese Ziegelsteine lagern Am Bootshaus 22 in Hakenfelde. Gesucht: Transportangebot in die Galenstraße.
Der Berlin-Marathon ist die größte sportliche Einzelveranstaltung in unserer Stadt. Auch wenn diese mittlerweile mit ihren Weltrekordjagden und einem umfassenden kommerziellen Rahmenprogramm in die sportliche Glitzerwelt abzugleiten droht, so ist sie doch immer noch eins: eine Breitensportveranstaltung, die so manchen Sofasportler von seinem geliebten Möbelstück in die freie Natur gezogen hat. Wie schon seit vielen Jahren – unserer allerbesten Astrid Freyer sei es gedankt – nahmen Stein-Schülerinnen und -Schüler auch in diesem Jahr die Gelegenheit wahr, sich ehrenamtlich zu betätigen.
„Ist alles so schön bunt hier…!“ – Angetrieben von der bevorstehenden festlichen Eröffnung der Sport- und Spielflächen auf dem Schulhof sind alle 20 Mittelstufenklassen dem Aufruf gefolgt: Macht ‚was Schönes aus eurer Parzelle!
Anmerkung: Jede Klasse hatte direkt vor Haus C eine rund drei Quadratmeter umfassende Parzelle in ihre Verantwortung überstellt bekommen. Aufgabe: Bepflanzung und Pflege (!) der Parzelle. Diese sah zunächst so aus:










… kneift man sich zuweilen unwillkürlich ins Unterhautfettgewebe, um der eigenen Existenz gewahr zu werden. Aber ohne Träume, ohne Visionen ist der Mensch nicht Mensch. Ein Traum könnte zum Beispiel folgende Gestalt annehmen …



Hr. Kleebank (Bürgermeister), Hr. Schulte (Schulaufsicht), Hr. Kempert (Schulamt), Fr. Brzank (Grünflächenamt), Hr. Schop (bauausführende Firma), Fr. Kunicke (Grünflächenamt), Hr. Schwope (Elternvertreter), Hr. Schulenburg (Stellvertretender Schulleiter), Hr. Völzmann (Fachleiter Sport), Hr. Corth (Stein), Hr. Schröder (Grün macht Schule), v.l.n.r.














