Alle Einträge in Fachbereich

Enthält die Informationen der Fächer

“All the world is a stage“ – das White Horse Theatre am Stein

Kommentare deaktiviert für “All the world is a stage“ – das White Horse Theatre am Stein

 
Am 14. Februar 2020 gastierte das White Horse Theatre mit drei englischsprachigen Theaterstücken in der Aula des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums. Zwei Teams aus Muttersprachler*innen führten in beeindruckender Weise The Empty Chair, Two Gentlemen und The Merchant of Venice für fast 500 Schüler*innen auf.
 
Die 5a, 6a und drei siebte Klassen schauten sich The Empty Chair an. Robbies Vater hat die Familie verlassen und jetzt sitzen Robbie und seine Mutter allein zuhause – mit einem leeren Stuhl. Plötzlich landet ein Raumschiff im Garten und ein fremder Mann namens Jared erscheint im Haus. Kommt er tatsächlich von einem anderen Planeten? Robbies Mutter ist glücklich und bald schon wird der Fremde zum Teil der Familie. Doch Robbie bleibt misstrauisch. Es vergeht ein ganzes Jahr, bis Robbie Jared vertraut. Das Theaterstück bietet Schüler*innen lustige Unterhaltung und spricht gleichzeitig ein wichtiges Thema an: Wie kommt ein Kind mit einer neuen Familiensituation und einem möglichen neuen Stiefvater zurecht?
 
Einige achte und neunte Klassen schauten sich Two Gentlemen an. Piers und Vincent sind seit frühester Kindheit befreundet. Als die zwei aufs Internat kommen, verlieben sich beide in Silvia, die Tochter des Schuldirektors. Wird ihre Freundschaft diesen Konflikt überstehen? Und was wird Julia, die Freundin von Piers, zu seinem gebrochenen Treueversprechen sagen? Dieses unterhaltsame Stück ist eine moderne Adaption der Shakespeare-Komödie Zwei Edelmänner von Verona und handelt von den Liebes- und Freundschaftswirren im Teenager-Alter.
 
Alle Grund- und Leistungskurse Englisch schauten sich William Shakespeares The Merchant of Venice an. Das berühmte Theaterstück handelt von Liebe, zweifelhaften Geschäften und Antisemitismus. Während Shakespeares Themen hoch aktuell sind, stellt die leicht vereinfachte Originalsprache eine Herausforderung dar. Die Begeisterung vieler Schüler*innen war in ihren Gesichtern zu sehen. Im Anschluss an die Aufführungen stellten  zahlreiche Schüler*innen Fragen auf Englisch an die Schauspieler*innen über das Stück oder ihren Beruf.
 
Die Möglichkeit, den Schulalltag einmal zu unterbrechen und ein englischsprachiges Theaterstück auf der Bühne zu erleben, empfanden alle Zuschauer*innen – Schüler*innen und Lehrer*innen – als eine große Bereicherung.
 
 
Some Impressions of The Merchant of Venice
 
 

 
 

 
 

I am a Jew. Hath not a Jew eyes? Hath not a Jew hands, organs, dimensions, senses, affections, passions?…If you prick us, do we not bleed?If you tickle us, do we not laugh? If you poison us, do we not die? And if you wrong us, shall we not revenge?

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 
Informationen zu den Theaterstücken: White Horse Theatre
 
Beitrag: Annemarie Stegemann
Fotos: Patrick Neumann
21. Februar 2020
 
 

DELF-Diplome 2019

Kommentare deaktiviert für DELF-Diplome 2019

 
Wann kommen endlich unsere DELF-Diplome aus Frankreich?“ So oder so ähnlich wurde ich unzählige Male gefragt, nachdem 17 Schülerinnen und Schüler im Frühsommer 2019 erfolgreich zu den DELF-Prüfungen angetreten waren.
 
Am Tag der offenen Tür 2020 war es endlich soweit! Unsere Absolventinnen und Absolventen nahmen freudestrahlend ihre Diplome, die sich auf alle Niveaustufen des DELF scolaire (A1-B2) verteilen, entgegen. Der Fachbereich Französisch gratuliert allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ganz herzlich zu ihrem Erfolg.  Félicitations!
 
 

 
 
Beitrag & Foto: K. Boron
25. Januar 2020
 
 

Schüleraustausch Paris 2019

Kommentare deaktiviert für Schüleraustausch Paris 2019

 
Vom 20.09. – 27.09.2019 fuhren 21 hoch motivierte und gut gelaunte Schülerinnen und Schüler – begleitet von Frau Koopmann und Herrn Hofmeister – zu ihren Austauschpartnern nach Paris, nachdem die Franzosen zuvor im Mai Berlin besucht hatten. Diese Schülerbegegnungsfahrt gewährt ihnen in dieser Zeit einen kleinen Einblick in das Leben einer Pariser Familie. Die Kolleginnen des Lycée Saint-Michel de Picpus haben wieder ein sehr abwechslungsreiches Programm für unseren Aufenthalt ausgearbeitet (s. anschließend eine Fotoauswahl). Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen beteiligten Pariser Familien für Kost und Logis sowie bei unseren Kolleginnen für die Programmgestaltung!
 
 
 

Im Zug nach Paris

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

Ankunft Paris Gare de l’Est

 
 

Morgens am Pariser Rathaus

 
 

Moderne Kunst im Centre Georges Pompidou

 
 

 
 

Notre-Dame nach dem Brand

 
 

Wir lernen Pétanque in historischem Ambiente in den Arèsnes de Lutèce

 
 

 
 

 
 

 
 

Am Arc de Triomphe: trotz Regens super Stimmung!

 
 

In Montmatre auf den Stufen von Sacré-Cœur

 
 

Kunst des 19. Jahrhunderts im alten Bahnhof: Führung durch das Musée d’Orsay

 
 

 
 

Picknick in den Tuilerien

 
 

 
 

Kräftesammeln vor der Besteigung des Turmes

 
 

Wir feiern den 35. Geburtstag des Austausches im Auditorium unserer Partnerschule

 
 

Die Theatergruppe von Saint-Michel de Picpus macht uns ein Geschenk und zeigt uns ihr neues Stück: Molières “L’amour médecin”

 
 

Aufregung beim Umsteigen in Frankfurt/M. Aber wir haben ihn noch bekommen … den Zug – trotz zweistündiger Verspätung super Stimmung!

 
 

 
 

 
 
Beitrag & Fotos: M. Hofmeister
06. Januar 2020

Besuch aus Rickmansworth

Kommentare deaktiviert für Besuch aus Rickmansworth

Jedes Jahr auf’s Neue freuen sich Schüler und Schülerinnen der siebten und achten Klassen unserer Schule auf den Besuch ihrer Brieffreunde und –freundinnen aus Rickmansworth, London. Am 5. Dezember war es wieder so weit.

Nach der Begrüßung in der Aula gingen die deutschen und englischen Schüler und Schülerinnen in die geschmückten Klassen und lernten sich beim „Lunch“ besser kennen. Es gab vier deutsche Klassen, die rund 80 Schüler und Schülerinnen aus England empfingen. Nach dem Austausch in den Klassen sind Gruppen von vier bis sechs Personen zum Weihnachtsmarkt Spandau gelaufen, wo sie viel Spaß miteinander hatten.

Empfang in der Aula

Geschäftsessen …

… ohne Sprachbarrieren …

… ohne Kontaktscheu …

… ohne Grenzen …

… und mit größtmöglichem Erfolg!

Beitrag: Yassin Bouazzati, 7a
Fotos: Janine Habedank & Annemarie Stegemann
18. Dezember 2019

Photography Project: Plant for the Planet

Kommentare deaktiviert für Photography Project: Plant for the Planet

 
The whole project exists because of a presentation from school. Today Plant-for-the-Planet is a global movement with a big goal: Planting trees all over the world to tackle climate change.
 
The initiative was founded in 2007 by the nine-year-old Felix Finkbeiner. He got his inspiration from Wangari Maathai who planted 30 million trees. Felix‘s intention was to motivate children all over the world to plant trees and to take responsibility for their future, while adults are only talking about minimizing CO2 emissions.
 
Everybody is asked to support the project. The easiest way to do so is probably to buy 5 bars of chocolate. Traders and producers pass on their profits and plant new trees to reduce carbon dioxide emissions.
 
20% is used for new trees, 18% for climate neutral production, 21% for fair trading, 10% for our future, 17% for the transportation and 14% for milk from the region.
 
As you can see „Die Gute Schokolade“ absolutely deserves its name. However, if you don‘t want to eat that much chocolate, you can also post a picture on Instagram, Facebook or Twitter with ‘your’ #schokoladenseite.
 
In the following you can see photos that Mrs. Stegemann and her English advanced course took in the last lesson. Maybe you get some inspiration from it. Over the last few weeks we’ve had a closer look at climate change and its consequences and find it really important to get active for our future.
We would really like you to inform your friends and family about the project and, of course, take some photos as well.
 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 
Beitrag:  Sarah Ruef & Shane Tiele (LK Englisch, Frau Steegemann)
Fotos:  Vincent Dujmic
25. Oktober 2019

Kursfahrt nach Dublin

Kommentare deaktiviert für Kursfahrt nach Dublin

Zu Besuch in der National Gallery of Ireland
Der erste Trip unserer Kursfahrt erwartete uns noch am Tag der Ankunft. In der National Gallery of Ireland gibt es gut 2500 Gemälde und knapp 10000 andere Werke zu bewundern. Von Aquarellen über Zeichnungen und Kunstdrucke bis hin zu Skulpturen ist alles dabei. Wir konnten uns natürlich nicht alles ansehen, aber das, was wir zu Gesicht bekamen, war wirklich eindrucksvoll.

Die Stadtführung durch Dublin
Am nächsten Morgen führte uns ein irischer Guide durch Dublin. Die Tour hat uns genau das gegeben, was man sich unter einer Stadtführung vorstellt, sprich, wir sind an sehr vielen historischen Gebäuden, Straßen und Plätzen vorbeigekommen, die alle eine Geschichte hatten, die uns unser hervorragen der Guide erzählte. Ein sehr informativer, auch spannender, und durch unseren tollen Guide, gleichzeitig lustiger Ausflug.

Die irische Tanzstunde
Während unserer Reise haben wir an einer inklusiven Tanzstunde teilgenommmen, bei der wir zu vielen traditionellen Ceileidh (traditionelle irische Tanzart) getanzt haben. Für viele von uns war dies das große Highlight der Kursfahrt, auch wenn einige von uns davor etwas skeptisch waren, da wir befürchteten, uns teilweise echt zu blamieren. Ein riesiger Irrtum. Die Tanzlehrerin, äußerst freundlich und geduldig, die Tänze, definitiv anderes als Tänze, die man hier so kennt, aber dafür um einiges spaßiger und aktiver. Am Anfang mögen wir uns zwar etwas dumm angestellt haben, wurden aber mit der Zeit besser und hatten einen Heidenspaß. Das muss jeder unbedingt mal ausprobiert haben.

Die Tanzstunde

Die Trinity College Library
Nach einer einstündigen Führung durch einen Studenten des Trinity Colleges sind wir anschließend in die drittgrößte Bibliothek der Welt – die Trinity College Bibliothek – eingetreten. Die Bücherei beherbergt 200.000 der ältesten Bücher. Im ,,Long Room“, einer 64 Meter langen und 12 Meter breiten Halle, eben jener Bibliothek, findet man ansonsten auch noch zum Beispiel Büsten von verschiedenen Philosophen, und sie ist mit einem tollen Souvenirladen für Leute mit dem nötigen Kleingeld verbunden.

Die Bibliothek des Trinity Colleges

Das Dublin Castle und Erfrischung im Pub
Nach der Führung durch das Trinity College stand das Dublin Castle auf unserer Liste. Zuerst sahen wir uns den Untergrund des Schlosses an, in welchem uns ein Guide die Geschichte des Schlosses näherbrachte. Allerdings sahen wir uns auch die Inneneinrichtung an, und diese konnte man wohl wirklich bloß bestaunen. Natürlich, von einem Schloss erwartet man eine prunkvolle Einrichtung und kolossale Gemälde, auf denen bedeutsame Menschen zu sehen sind, aber dennoch war es sehr imponierend.

Nach einer weiteren langen Rundtour durch die Stadt sind wir gemeinsam Mittagessen gegangen in einem der unzähligen Pubs in der Innenstadt. Selbstverständlich griffen bei dieser Gelegenheit viele von uns zu Fish and Chips. Es war ein gemütlicher Abend, um den Tag ausklingen zu lassen.

Mittagessen im Pub in der Innenstadt

Eine Wanderung auf der Halbinsel The Howth
Am Tag vor unserer Abreise gingen wir auf Wanderung in den Howthbergen, die uns eine phänomenale Sicht auf die Irische See und das Festland boten. Nicht nur diese, auch die Berge selbst boten einen grandiosen Anblick, den man so schnell nicht wieder vergisst. Zugegeben, die Wanderung war lang und anstrengend, aber jede Sekunde, die wir dort verbrachten, war die Anstrengung wert. Das Wetter spielte glücklicherweise ebenfalls mit, sodass wir einen wundervollen letzten Tag genießen konnten, der uns allen sicher lange in Erinnerung bleiben wird.

Die Irische See

Klippensprung eines Schwimmers

Gruppenfoto mit Leuchtturm auf The Howth

Beitrag: Levent Lohse & Sueda Yekda
Fotos: Andreas Völzmann
11. September 2019

Südfrankreich 2019

Kommentare deaktiviert für Südfrankreich 2019

GEFLOGEN, GEFAHREN, GELAUFEN, GESEHEN, GESTÖHNT UND GESTAUNT

Wir haben den Süden Frankreichs mit allen Verkehrsmitteln bereist und in der Provence und an der Côte d’Azur so manch’ Schönes und Interessantes entdeckt.

In Entdeckerlaune auf der Plattform des Bahnhofs St Charles in Marseille

Blick über die Stadt vom Bahnhof aus

Zuerst in Marseille, von unserer Maisonette mit Blick über die Dächer aus, mit guter Pizza um die eine und dem Späti um die andere Ecke. Die Großstadt am Mittelmeer ist im Aufbruch, wovon die Baustellen und Sanierungsarbeiten an Straßen und Gebäuden zeugen. Ein großes Projekt, das Hafenviertel und das Museum des Mittelmeeres in den alten Hafenanlagen, ist schon abgeschlossen. Eine Ausstellung über die Hafenstädte am Mittelmeer, über Genua, Lissabon, Sevilla, Algier und Marseille, ließ einige in die reiche Geschichte der Stadt eintauchen, andere haben mit Dubuffet einen Künstler des 20. Jahrhunderts kennengelernt, wir alle die tolle Architektur genossen.

Blick über die Nachbarschaft unserer Unterkunft

Pause auf der Terrasse des Mittelmeermuseums MUCEM

Auf der Brücke vom neuen Museum zum alten Hafenturm

Von Marseille aus haben wir einen Ausflug in die Antike unternommen. In Arles sind, mitten in den mittelalterlichen Gassen, eine römische Arena, ein Amphitheater und Thermen erhalten geblieben, alles Motive auf den Bildern van Goghs, der hier gelebt und gemalt hat. Im Amphitheater bekamen wir „un frisson“, Gänsehaut, bei den spontanen Auftritten von Lora und Tessa auf der 2000 Jahre alten Bühne – was für ein Klang selbst noch in den Ruinen des Theaters! Gesucht war außerdem das beste Porträt mit einer antiken Stätte, ein kleiner Fotowettbewerb trotz hochsommerlicher Temperaturen.

Gasse zur römischen Arena

Seitenansicht der Arena mit mittelalterlichem Turm

Eine lohnende Kletterpartie: Die Arena von oben

Mittelalterliche Mauern

Lieblingsterrasse und Sujet von Vincent van Gogh

Was für ein Auftritt: Sologesang im antiken Theater

„Une petite aventure“, ein kleines Wagnis war es, mit unserer bunt aus vier Kursen zusammen gewürfelten Gruppe gleich ab dem ersten Abend Selbstversorger zu sein: das Einkaufen, die Schlepperei die vielen Treppen zu unserer Maisonette hoch, dann Schnippeln und Kochen für 19 Leute. Dank aller Beteiligten ein gelungenes Abenteuer mit besonderem Happy End beim Grillen auf der Dachterrasse am zweiten Abend.

Selbstversorgen in unserer Maisonette – also Einkaufen …

… Kochen …

… Genießen …

Aufräumen …

Über den Dächern Grillen …

… und Chillen

Aus der wilden Großstadt ging es weiter ins feine Nizza, mit dem Zug, meist an der Küste entlang, immer begleitet vom tiefen Blau des Meeres und der mediterranen Vegetation. Die Jugendherberge „Les Camélias“ empfing uns mit einem Palmengarten vor der Tür und bot den Strand in Reichweite. Der Programmpunkt „Bummel durch die Altstadt“ konkurrierte denn auch mit einem Strandausflug bei schönstem Badewetter …

Nur noch die Treppe hoch zum Zug … dann weiter nach Nizza

Blick in den mediterranen Garten der Jugendherberge

Fenster zu einem unserer Zimmer

Beim Bummel durch die Altstadt – eins der Sträßchen …

… eine Fassade und …

… der Markt

Das Kochen hatten wir gegen Essen im Restaurant eingetauscht, zuletzt – ganz unpassend zum Süden – in einer bretonischen Crêperie. Superlecker – und hier wurde auch der Preis fürs beste Foto aus Arles verliehen.

Galette oder Crêpe – das war hier die Frage

Kür des besten Fotos

Trotz aller Ferienstimmung und weher Füße konnten die Museen der Klassischen Moderne, das Musée Chagall und das Musée Matisse, natürlich nicht ausgelassen werden. Die Farbenpracht der Landschaft und der Stadt wurde in den Bildern noch einmal gespiegelt. Und gleich um die Ecke liegt ein im Mittelalter angelegter Klostergarten, der heute ein ökologischer Modellgarten und ein wunderschöner Park ist. Hier genossen wir den Rundblick über die Stadt – und schossen das letzte Gruppenfoto.

Chagall entdecken – im Garten des Museums …

Chagalls Farben und Kraft erleben – in der Ausstellung

Matisse – noch ein Meister der Farbe

Ein letztes Gruppenbild

Ein letzter Blick über Nizza

Nous serions bien restés un peu!       Wir wären gerne noch ein wenig geblieben!

Beitrag: Frau Gross
Fotos: A. Koch & Lucas Keister
20. August 2019

Photography Project: Against Common Stereotypes

Kommentare deaktiviert für Photography Project: Against Common Stereotypes

 
Having been inspired by a project of Mount Rainier High School in Washington DC, class 10B decided to take a stand against common stereotypes in the form of a photo wall. The project has been initiated by the French artist JR and is called INSIDE OUT. It aims to raise awareness of the stereotypes in today‘s society.
 
Class 10B, supervised by Mrs Koopmann, decided to take photos of students holding up statements to react to common stereotypes. Cameraman Patrick Neumann created this project with his knowledge and skill in photography.
 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
Beitrag: Anton Grabowatschki & Jakob Mersch
Fotos: Patrick Neumann
07. Juni 2019

J ä h r l i c h e Religionsreise nach Prag

Kommentare deaktiviert für J ä h r l i c h e Religionsreise nach Prag

16 Schüler*innen der zehnten Klassen fuhren vom 18. bis zum 22. Januar 2019 nach Prag, um mehr über die jüdische Geschichte zu erfahren. Unsere Reise begann mit einer Stadtbesichtigung am ersten Abend. Dabei konnten sich alle von dem Glanz der Stadt im Dunkeln begeistern lassen. Mit der genauen Besichtigung der Prager Burg, dem Stadtviertel Kleinseite und der goldenen Brücke begannen wir am nächsten Tag. Wir stellten uns die Sehenswürdigkeiten gegenseitig mit kleinen Vorträgen vor, welche wir schon in Berlin vorbereitet hatten.
 
Am nächsten Tag führten wir diese Methode fort, als wir das jüdische Viertel besichtigten. Ein Mitglied der jüdischen Gemeinde erzählte uns viel über die Geschichte der mittelalterlichen Altneu-Synagoge. Im Verlauf des Tages besichtigten wir Ausstellungen über die jüdische Geschichte in weiteren Synagogen. Das Grab des berühmten Rabbi Löw entdeckten wir auf dem jüdischen Prager Friedhof. In der Pinkas-Synagoge bekamen wir einen ersten Eindruck von den Gräueltaten zu Zeiten des Nationalsozialismus. Die Wände sind vom Boden bis zur Decke dicht mit den Namen der verfolgten Juden und Jüdinnen aus Prag und dem gesamten Land beschrieben.
 
Um uns genauer mit dem Themenkomplex zu beschäftigen, fuhren wir am vorletzten Tag in das ehemalige Ghetto Theresienstadt. Dort wurden wir von zwei jungen Erwachsenen empfangen, die dort ihren Freiwilligendienst leisten. Zunächst bekam jeder von uns ein Thema, auf das er sich vorbereitete. Dann unternahmen wir eine wechselseitige Führung über das Gelände. Am Nachmittag beschäftigten wir uns kreativ in vier Gruppen mit den Biografien von Lagerinsassen. Durch diese intensive Beschäftigung mit einzelnen Personen ist es gelungen, der tragischen Geschichte ein Gesicht zu geben.
 
Zum Abschluss der Reise durften wir ein Gespräch mit der Zeitzeugin Doris Grozdanovicova  führen. Während dieses sowohl interessanten als auch bewegenden Gespräches schilderte sie uns ihr Leben im Ghetto und betonte dabei, dass sie mit ihrer Arbeit als Schafhirtin großes Glück hatte. Sie berichtete auch von grausamen Geschehnissen, allen voran der Deportation ihres Vaters. – Doris wird uns allen immer in Erinnerung bleiben!
 
Insgesamt war diese Reise sehr interessant und brachte uns wichtige Geschehnisse der Geschichte nahe und dennoch kam auch der Spaß nicht zu kurz.
 
 

Morgendlicher Aufbruch vom Bahnhof Spandau

 
 

Der Veitsdom auf der Prager Burg

 
 

Unsere Gruppe vor der Goldenen Pforte des Veitsdoms

 
 

Die Pinkas-Synagoge im jüdischen Viertel mit den Namen der Opfer der Shoa an den Wänden

 
 

Die Astronomische Uhr am Prager Rathausturm: oben in den Fenstern erscheinen zwölf Apostel

 
 

Prag by night: Blick vom Rathausturm auf die Nikolauskirche

 
 

Wechselseitige Führung in Theresienstadt: Stephanie und Anastasia informieren über die von Rabbiner Berlinger eingerichtete Synagoge in einem Hinterhof

 
 
 

Jan und Noah vor der Hamburger Kaserne in Theresienstadt

 
 

Gruppenbild mit der Zeitzeugin Doris Grosdanovicova

 
 

Doris Grosdanovicova

 
 

Blick aus dem Fenster unserer Unterkunft: Blutmond über Prag

 
 
Bericht: Lars Hanisch, Noah Sürth, Justus Treffon, Jan Westermann
Fotos: Patrick Neumann
31. März 2019

Latein hautnah – in Rom

Kommentare deaktiviert für Latein hautnah – in Rom

 Am 27.1.2019 landeten 30 müde, aber gut gelaunte Schülerinnen und Schüler früh am Tag in Rom, um der ewigen Stadt, die sie bisher hauptsächlich aus den Lateinbüchern kannten, einen kurzen und dennoch intensiven Besuch abzustatten. Bereits am ersten Tag nach dem Beziehen der Zimmer wurden hierbei zu Fuß vom zentral gelegenen Hotel aus viele der bekanntesten Sehenswürdigkeiten besichtigt. Bei dieser und allen noch folgenden Touren informierte ein Rom-Kenner aus den eigenen Reihen, in persona Yannick Spies (Studienreferendar), die Schüler mit allerlei Wissenswertem über die Kunstwerke und Gebäude des heidnischen und christlichen Roms. Zusätzlich zum  Sightseeing-Programm, das neben den weltberühmten Bauten wie dem Kolosseum, dem Pantheon oder dem Petersdom auch Führungen durch die Domitilla-Katakomben beinhaltete, durften die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen die Stadt selbständig erforschen, um das Roma aeterna im Kontext seiner historischen und kulturellen Tragweite eigenverantwortlich zu erleben. Eine sehr gelungene Rom-Fahrt, die die/den ein oder andere/anderen mit dem Wunsch zurückgelassen haben wird, die Stadt nicht zum letzten Mal gesehen zu haben.

Beitrag & Fotos: N. Corth
11. März 2019