Wie sah jüdisches Leben in Spandau vor der NS-Zeit aus? Welche Spuren sind davon heute noch zu entdecken? Diesen Fragen widmet sich die Klasse 10c am 9. November 2026 in Zusammenarbeit mit der Jugendgeschichtswerkstatt Spandau.
Unter dem Titel „Spaziergang durch die Spandauer Altstadt – Auf den Spuren des jüdischen Geschäftslebens“ erinnern die Schülerinnen und Schüler an die Pogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938 und an die jüdischen Menschen, die damals in Spandau lebten und arbeiteten.
Die Nationalsozialisten hatten jüdische Menschen bereits seit 1933 systematisch ausgegrenzt, entrechtet und verfolgt. In der Pogromnacht eskalierte die Gewalt: Geschäfte wurden verwüstet und geplündert, Synagogen in Brand gesetzt und jüdische Menschen misshandelt und verhaftet. Auch zahlreiche jüdische Geschäftsleute in der Spandauer Altstadt waren betroffen. Ihre Geschichten und die Geschichte der jüdischen Gemeinde sollen an diesem Tag wieder ins öffentliche Bewusstsein gerückt werden.
Gemeinsam mit der Jugendgeschichtswerkstatt haben Schülerinnen und Schüler verschiedener Spandauer Oberschulen Kurzvorträge erarbeitet. An den ehemaligen Standorten jüdischer Geschäfte berichten sie über das Leben ihrer früheren Inhaberinnen und Inhaber. Auch am Standort der ehemaligen Spandauer Synagoge wird an die jüdische Gemeinde erinnert.
Einladung zum Gedenken
Montag, 9. November 2026
17:00–19:00 Uhr
Eröffnung um 17:00 Uhr auf dem Marktplatz Spandau
Wir laden alle Interessierten herzlich ein, in die Spandauer Altstadt zu kommen, den Schülerinnen und Schülern zuzuhören und gemeinsam zu erinnern und zu gedenken.
Denn Erinnerung braucht Menschen, die sie wachhalten.





















































